Mein Zuhause am Meer

Meeresrauschen, Kinderlachen, Möwen kreischen, dort klingt ein Schiffshorn, da rufen Fischer sich Kommandos zum Einholen der Netze zu. Ein Tag am Meer ist nicht nur ereignisreich, sondern auch befreiend. 

Alles wegspülen lassen von den starken Wellen. Die reine, salzige Luft befreit, vertreibt das beklemmende Gefühl im Brustkorb.

Die Abendsonne kitzelt auf der Nase, die Lippen schmecken nach Salz, nach Meer. 
Hierhin komme ich, wenn alles Zuviel ist. Am Meer bin ich geboren, hier fühle ich mich zuhause. 
„Und meine Seele rannte übers weite Watt hinaus, sprang über kleine Zäune, als flöge sie nach Haus.“
Das Meer mitnehmen war immer mein Gedanke, mein sehnlichster Wunsch. Ein Wunsch, den ich mir längst erfüllt habe. Ich konnte es nur lange nicht sehen.

Das Meer ist längst in meinem Herzen, nicht nur in meiner Erinnerung oder auf Fotos. Ich trage es in mir und höre und spüre es, wenn ich es brauche. Manchmal bedarf es einiger Anstrengung, das Rauschen zu hören, die Möwen, die Fischer. Aber wenn das Kinderlachen am Abend verklingt und auch ich zur Ruhe komme, ist es da. Trägt mich in die Ferne, die ich in mir trage.

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