Ich bin die…

An meine Mitmenschen:Ich bin die, die nach Liebe schreit, die sich nach Anerkennung sehnt, die dir ein Lächeln zeigt und sehnsüchtig auf eine Antwort wartet. Ich bin die, die das Gute hinausrufen, aber das Schlechte für sich behalten will; aus Scham.

Ich bin die, deren Sonne an jedem Tag auf der gleichen Seite aufgeht, mal strahlend, mal Wolken verhangen. Ich bin die, die den Regenwolken entgegenlacht und sich über einen Regenbogen freut wie ein Kind. Ich bin die, die an der Supermarktkasse auf den Handgriff ihres Wagens trommelt, nicht ungeduldig, sondern ein Lied summend.

Schenke mir ein Lächeln und ich schenke dir eine Sekunde meines Lebens; schenke mir ein Lachen und ich schenke dir mein Herz – für eine kleine Zeit. Die Zeit, die uns mit Freu(n)den bleibt.

Verborgene Welt

Sie fand sich plötzlich in einem fremden Raum wieder. Wie war sie dorthin gekommen? Warum war sie hier?

Sie hörte – nichts. Kein einziges Geräusch drang von draußen herein. Selbst ihre eigenen Schritte wurden von dem Raum verschluckt. Ein beklemmendes Gefühl stieg in ihr hoch.

Sie sah sich um. Nur wenige graue Möbel, kein Schmuck, die Wände grau. In einer Ecke schlug die Tapete Falten. Sie ging näher und sah unter dem stillen grau ein zartes rosa durchblitzen.

„Wo bin ich nur?“ fragte sie sich,

„wer wohnt hier?“

Die grauen Möbel erzählten keine Geschichte. Kein Flüstern, dass aus gelebten Kratzern hätte kommen können.

Sie ging zum Fenster und erschrak: ihr Blick fiel auf eine Mauer, wieder grau. 

„Woher kommt das Licht?“ fragte sie sich. 

Sie blickte nach oben, aber eine Lampe sah sie nicht.

Verstört setzte sie sich auf den kalten Fußboden. 
Ihr fiel wieder die rosa Wand ein, die unter der Tapetenfalte hervorblitzte. „Wenn ich jetzt…“, sie zögerte. Dann stand sie langsam auf.

Ihr Blick schweifte umher. „Welche Ecke war es nochmal? Die sind alle faltig.“ Unschlüssig schaute sie von einer zur anderen. Immer wieder. „Ich werde noch ganz schwindelig!“ Sie schloss die Augen. „Da!“ Plötzlich hörte sie ein Kinderlachen. Leise, aber es war da. Sie riss die Augen auf. „Hallo?“ Was war mit ihrer Stimme los? Hatte sie gesprochen? „Hallo, ist da jemand?“ Nichts, kein Nachhall ihres Rufes. Oder hatte sie die Worte nur gedacht? „Was ist das hier für ein komischer… da, wieder das Kinderlachen.“

Sie lief zu der Ecke hin, aus der es kam. „Oder“, dachte sie nur, „wenn das nicht die richtige Ecke war“ Nein, da war sie, die Falte, die Lücke in der Tapete, das Rosa. Sie zögerte wieder, atmete tief durch und löste vorsichtig die ersten Zentimeter. Dann wurde sie mutiger und ergriff mit beiden Händen die Tapete und zog kräftig. 
Sie glaubte ihren Augen kaum. Was sie da zu sehen bekam, war schöner als in ihren Träumen; der Anblick war bezaubernd:

Vor ihr erbot sich ein Bild einer längst vergessenen Welt, einer längst vergessenen Zeit. „Was ist das?“sie brauchte einige Zeit, bis sie verstand, was sie da sah, verstand, warum sie es sah.

Sie entfernte die gesamte Tapetenbahn und ging einen Schritt auf die Wand zu. Aber da war keine Wand mehr. Das vermeintliche Bild war keines, sondern vor ihr begann plötzlich ein Weg in einen zauberhaften Garten. Sie wagte den ersten Schritt und lauschte verzückt dem Kies, der unter ihren Schuhen knirschte. „Oh wie schön“, jauchzte sie und machte einen kleinen Hüpfer. Sie ging weiter und sah auf einer Lichtung eine Schaukel stehen, die hin und her schwang. Schnell wollte sie wissen, wer denn da schaukelte, als sie wieder das Kinderlachen hörte. Ihr Herz machte einen kleinen Satz. Die Stimme kannte sie. „Wer ist das?“ fragte sie sich und ihre Schritte wurden schneller. Als der Weg eine Biegung machte, hielt sie noch einmal kurz inne und blickte zurück. Das Zimmer verblasste wie eine unbedeutende Erinnerung. Zufrieden ging sie weiter, wurde wieder schneller, das Lachen lauter. Als sie um die Ecke gebogen war und die Lichtung einsehen konnte, wusste sie plötzlich, wer das kleine Mädchen war, das sie gehört hatte. Sie war erleichtert und sehr glücklich.

Auf der Suche nach Halt

„Wir werfen kein Essen weg!“ Diese Worte klangen ihr immer noch in den Ohren. „Woanders hungern die Kinder.“ Sie hatte Hunger gesehen. Im Fernsehen, Kinder, deren Bäuche vor Hunger geschwollen waren. Kinder mit großen Augen, in denen Sehnsucht zu lesen war, Sehnsucht nach innerem und äußerem Frieden; Sehnsucht nach Nahrung und Geborgenheit.

Geborgenheit… auch sie sehnte sich danach. Lechzte förmlich nach einer Halt gebenden Hand. Die ihr ehrlich gereicht wurden, sah sie nicht, waren sie doch kleiner als die, die sie in eine Welt führen wollte, in die sie nicht hingehörte. Mit einer kräftigen Stimme leiteten sie die großen Hände weit weg von ihren bisherigen Träumen. Die Stimmen der kleinen Hände waren zu leise, sie hörte sie nicht.

 „Wir werfen kein Essen weg!“ Da war es wieder, als sie allein in ihrer Küche stand und die Nudeln im kochenden Wasser umrührte. „Das Nudelgericht reicht für zwei“, dachte sie, „reicht noch für morgen“. Und dann nahm sie den Löffel, aß nach dem ersten Teller noch ein bisschen, dann noch etwas und dann – war es auch schon egal. Die Soße war so lecker, die Nudeln auf den Punkt. Der Topf war leer.

 „Wir werfen kein Essen weg!“ „Stimmt“, dachte sie, „ist eh so lecker“. Und dann freute sie sich auf den Nachtisch, der im Kühlschrank wartete und die Tüte Chips im Wohnzimmerschrank. „Verwöhntag“, dachte sie und lächelte, nur heute. Morgen nur noch eine halbe Portion. 

Am nächsten Tag bereitete sie sich Brote für die Pause bei der Arbeit vor. Die Gedanken bei dem gestrigen Abend. Das Völlegefühl war immer noch da. Scham stieg in ihr auf und sie schnitt die Scheiben dünner. Noch etwas Rohkost dazu, lecker.

Als sie am Nachmittag in den wohlverdienten Feierabend ging, knurrte ihr der Magen. Die Kollegen hatten es vorher schon gehört. Seitdem kreisten die Gedanken ums Essen. „Was habe ich noch zuhause?“, dachte sie und stieg ins Auto. Ihre Gedanken kreisten nur ums Essen. In sich hineinhorchend, worauf sie Appetit habe, fuhr sie an ihrer Wohnung vorbei zum nächsten Supermarkt. „Mmh, Pizza, oder doch eine TK-Lasagne? Besser Nudeln selbst kochen? Aber das dauert so lange, ich habe jetzt Hunger!“, so murmelte sie vor sich hin. Der Einkaufswagen füllte sich schnell. Allerlei Leckeres lud sie ein paar Minuten später in Kühl- und Gefrierschrank. Dann konnte sie sich nicht entscheiden, was sie jetzt essen sollte. Sie bekam Angst. Angst, nicht richtig satt zu werden. Und dann noch einmal Angst, dass andere ihr das ansehen würden. „Was hat die Kassiererin wohl vorhin gedacht? Ich war doch erst gestern… Nein, die Gedanken schnell wieder beiseite. Ich habe Hunger.“ Ihre Zerissenheit ließ sie nicht mehr klar denken.

 Während die Pizza im Ofen bräunte, klingelte das Telefon. Er war dran. Er mit der starken Hand, er mit der kräftigen Stimme; er, der ihr vermeintlich Halt gab. Glückselig lauschte sie seiner Stimme. Der einzige, die sie gerade verstand. Verstand, dass sie einsam war. Von ihrem Hunger erzählte sie nichts. „Was ist auch schon dabei, mal eine Pizza zum Abendbrot zu essen?“

Sie schaltete den Ofen aus, das Telefonat würde länger dauern. „Ihn vertrösten? Niemals. Er wäre sicher sauer und würde gehen.“ Dann wäre sie wirklich allein. 

Nachdem er ihr einen schönen Abend gewünscht hatte, schaltete sie den Ofen wieder an und den Fernseher. Dann deckte sie ihren Tisch vor dem Fernseher. 

„Lecker, die Pizza“, dachte sie, „richtig lecker. Nur ein bisschen klein. Noch Nachtisch da?“ Ein Schokopudding sollte es sein und für den Film am Abend hatte sie sich Butterkekse und ihre Lieblingsschokolade gekauft. Die große Tafel, im Angebot. Ein paar Erdnuss Flips waren auch noch da, der Abend war gerettet.

Am nächsten Morgen wieder die Scham, wieder das Völlegefühl. Im Bad stand die Waage. „Puh, ob ich es wage. Vielleicht mit Augen zu? Blödsinn, kann ja nicht so schlimm sein…“

Es vergingen Tage, es vergingen Wochen. Ihre Gedanken kreisten ums Essen. Sie gab nach, immer. Niemand gebot ihrem Handeln Einhalt.

Er schien es nicht zu bemerken. An den Wochenenden, an denen er bei ihr war, genoss sie den Halt, den sie bei ihm fand. Es war ein trügerischer Halt, aber das merkte sie nicht. Sie stumpfte ab, auch in der Beziehung. Die anfänglichen Schmetterlinge waren schnell verflogen und ereignislose Alltagsroutine legte sich schwer auf die noch junge Beziehung. Die Wochenenden waren schon lange kein Feuerwerk mehr. Sie unternahmen immer das gleiche. Mit Überraschungen hatte er schnell aufgehört und auch sie strengte ihre Fantasie nicht an. 

Inmitten der Alltagsroutine begann er sich zu wandeln. Sie konnte nicht mehr sagen, wann es begonnen hatte. Wenn sie sich mit seinen Freunden trafen, trank er mehr als üblich und flirtete mit anderen Frauen. Sie wurde ignoriert oder gar erniedrigt. „Wer bist du denn schon?“

Den nötigen Trost und Halt fand sie in ihrer Wohnung, in ihrer Küche, bei ihrem Essen. Sie war in einen teuflischen Strudel geraten, aus dem sie nicht mehr alleine herauskam. Aber sie sah es nicht und andere auch nicht und aß immer weiter.

Die letzten Tage ihrer Beziehung waren geprägt von Demütigungen, Kälte und Ignoranz. Ihren beinahe unstillbaren Hunger hatte sie nicht mehr verbergen können und es schien fast, als ob er sie deswegen abstoßend fand.

„Sieh in den Spiegel und sag mir, was du siehst.“

Ein neuer Freund, der sie sehr mochte, rüttelte sie wach. Trotz ihres inzwischen veränderten Äußerem erkannte sie plötzlich, was ihre vermeintliche Liebe aus ihr gemacht hatte; erkannte, dass er versucht hatte, sie zu brechen.

Sie sah weiter in den Spiegel und betrachtete ihre Augen. Einst strahlend blau und leidenschaftlich leuchtend, jetzt stumpf und fast grau. Statt zu weinen wurde sie wütend, schrecklich wütend. Sie zitterte am ganzen Körper und ballte ihre Fäuste. Aus der Wut wurde Kampfgeist. 

Sie war endlich bereit, dieser Frau im Spiegel das zurück zu holen, was sie verloren hatte: die Leidenschaft für sich selbst. Tief in ihrem Innern war noch die starke Frau, die sie früher gewesen war. Sie merkte endlich, dass sie ganz alleine stark war, dass sie keine anderen brauchte, um aufzustehen. Und sie stand auf – und ging.

Sie verließ den, der sie hatte ändern wollen; den, der seine Launen an ihr ausließ; den, der sie einsperrte. Sie verließ ihn und war frei.

Mit der Erkenntnis und ihrer wieder gewonnenen Stärke verschwand auch ihr scheinbar unstillbarer Hunger so plötzlich wie er gekommen war.

Die Kinderschublade

Gehört dein Sohn auch zu den Hochbegabten? Ist deine Tochter besonders musisch veranlagt und wird Mozart bald in den Schatten stellen? Nein?
Ich glaube schon. Auch dein Kind „liegt“ in einer Schublade, der Kinderschublade.

Wir Eltern neigen dazu, unseren Kindern einen imaginären Stempel aufzudrücken. Sie in Schubladen zu stecken. Das kann mal hilfreich, meist aber hinderlich oder sogar gefährlich sein. Warum tun wir das, obwohl wir die damit verbundenen Gefahren kennen? Sind wir so fest gefahren in diesen Gesellschaftsmustern, dass wir nicht anders können? Wollen wir uns, nachdem wir es selbst nicht geschafft haben, durch die Kinder von anderen abheben? Weil wir uns nur durch die Kinder definieren?

Bleiben wir beim Kinderschubladen-Schrank und betrachten ihn uns einmal genau: Pro Kind gibt es eine Schublade. Die Schubladen sind mal klein, mal groß, je nachdem, wie wir unser Kind sehen, wie wir es wahrnehmen und wieviel Raum wir ihm geben.

Welche Schublade hat dein Sohn? Welche deine Tochter?
Ist sie innen verkleidet oder einfach aus Holz? Hat sie einen gepolsterten Boden oder nur Schrankpapier? Wie sieht sie von außen aus? Schon Macken dran vom ständigen auf- und zu schieben? Klemmt sie manchmal? Vielleicht ist die Schubladenfront schon einmal repariert worden und man sieht die kleinen Nägel; schaut einer davon raus, so dass man ihn spürt, wenn man über die Oberfläche streicht? Wie sieht der Griff aus? Ein Holzknopf oder ein Messingbeschlag? Ist das Holz noch rau, oder blank poliert, weil du ihn immer wieder in die Hand nimmst?

Tritt einmal einen Schritt zurück und werfe einen Blick neben den Kinderschubladen-Schrank:
Ja, euer Eltern-Schrank steht daneben.
Ganz schön groß, oder?

Unser Eltern-Schrank ist ein Doppeltürer mit gleich großen Türen, die nie ganz zu sind. Vielleicht ist zu viel drin, vielleicht ist auch eine Tür verzogen oder sie klemmt etwas. Hat schon einige Macken der Schrank, aber er ist immer noch schön anzusehen.
In dem Schrank, durch die Türen geschützt vor Negativem, das von außen kommen könnte, ist ein Regal. Wenige Bretter, die viel Raum lassen.

Betrachten wir die beiden Möbel zusammen, stellt sich mir eine Frage:
Werden aus Schubladen-Kindern Schrank-Menschen? Wie?
Wie wird man ein Schrank-Mensch?

In unserer heutigen Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Ende des letzten Jahrhunderts, in dem viele von uns aufgewachsen sind, die Geschwindigkeit vervielfacht: schnellere Autos, Flugzeuge, Nachrichtenübermittlungen; wir selbst gehen schneller, kommunizieren mit der ganzen Welt immer und überall. Auch unsere Gedanken und Handlungen wollen schneller sein. Die Folgen davon sind bekannt.

Unseren Kindern leben wir also eine Überholspur vor, auf der immer die besten vorne sind. Allem Anschein nach ist „vorne“ immer erstrebenswert, vielleicht ist „hinten“ die Luft schlechter.
Demzufolge bekommt unser Kind ein „Prädikat“ von uns ausgestellt, das nicht weniger als „sehr gut“ heißen darf. Wir stecken es in eine Kinderschublade, beschriften sie stolz mit Leuchtschrift, so dass es jeder sehen kann.
Als gute Helikopter-Eltern verschließen wir die Schublade sicher und öffnen sie nur selten.

Wird man so ein Schrank-Mensch?
Haben unsere Kinder in einer engen Schublade den Raum, sich zu entfalten?

In einer Geschichte von Leo N. Tolstoi, (Die drei Söhne) wird eine andere Sichtweise auf Kinder dargestellt. Das worauf es ankommt: Mensch sein. Alles andere tritt in den Hintergrund oder wird unsichtbar, weil es schlicht unwichtig ist.

Was bedeutet das für uns Eltern?
Da haben wir nun dieses wundervolle Wesen bekommen, in das wir so viele Hoffnungen setzen. Hoffnungen? Welche?

Die größte Hoffnung, die wir in die Geburt eines kleinen Kindes setzen sollten und dürfen ist, dass das Kind gesund ist und gesund bleibt; dass es zu einem glücklichen Menschen heranwächst und dass es ein Teil einer friedlichen Gesellschaft wird.

Wir Eltern bekommen damit eine Mammutaufgabe. Wir sind schon vor der Geburt verantwortlich für die Gesundheit und das Wesen des kleinen Menschen. Später wird es uns nachahmen – in allem, was wir tun. Wollen wir also, dass wir ein glückliches, ausgeglichenes Kind haben, müssen wir es vorleben.

Eine Hochbegabung oder besondere Begabung kann man nicht vorleben. Aber sie ist auch nicht wichtig. Nicht wichtig dafür, dass ein Kind gesund, glücklich und friedlich aufwächst.

Leeren wir also unseren Kinderschubladen-Schrank und räumen ihn weg. Da Ausmisten im Trend liegt, dürfte uns das nicht schwer fallen.

Statt Schubladen reichen offene Regale. Keine Sorge vor zuviel Staub, Kinder sind immer in Bewegung, da sammelt sich nicht viel an. Aber wir sehen sie so auch besser. Und sie sind freier, können sich besser entfalten.

Aus Regal-Kindern können so später Schrank-Menschen werden. Wenn sie sich Türen bauen wollen. Welche aus Holz oder Glas, bunte Vorhänge aus Stoff oder durchsichtige Perlenvorhänge. Türen, die nie ganz geschlossen sind, weil zu viel drin ist im Schrank, weil sie hängen oder klemmen oder weil sie einfach ein bisschen offen stehen sollen, damit der wertvolle und besondere Mensch darin gefunden wird.

 

 

One step forward…zu dir

(ein etwas anderes Gedicht)

Ich bin schon viele Schritte gegangen, 

viele Wege, viele Irrwege, die in Sackgassen endeten; 

in Schuhen oder barfuß, mal rauf, mal runter, 

mal auf Steinen, Asphalt, auf Sand, im Wasser, auf Rasen, auf Waldboden, im Schnee…
Alle Wege haben mich hierher geführt. Zu mir – zu dir.

Jetzt gehen wir gemeinsam, für den Rest unseres Lebens.

Ich liebe dich.